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11 // REPARATUR

Reparieren ist Widerstand: Das Recht auf Reparatur gilt

Seit 31. Juli 2026 gilt in Deutschland ein Recht auf Reparatur für bestimmte Geräte. Ein Gesetz repariert aber nichts. Warum Repair-Café, Werkzeug teilen und Nachbarschaft der eigentliche Hebel sind.

Geöffneter Laptop auf der Werkbank mit Werkzeug

Am 25. Juni 2026 beschloss der Bundestag das Gesetz, am 10. Juli folgte der Bundesrat, seit dem 31. Juli gilt es. Hersteller bestimmter Geräte, darunter Waschmaschinen, Kühlschränke, Smartphones und Tablets, müssen sie auf Wunsch in angemessener Zeit reparieren, kostenlos oder zu einem angemessenen Preis. Wer sich innerhalb der Gewährleistung für Reparatur statt Ersatz entscheidet, bekommt zwölf Monate mehr Gewährleistung. Ab Juli 2027 soll eine EU-Plattform helfen, Reparaturbetriebe zu finden.

Kritiker bemängeln, das reiche noch nicht, damit Reparaturen wirklich günstiger und attraktiver werden. Und ein Gesetz repariert kein Gerät. Das tun Menschen.

Deshalb gehört das Thema zur Autarkie: Repair-Café, Werkzeug leihen, Ersatzteile tauschen, Nachbarn fragen. Ein Gerät, das du allein oder gemeinsam am Laufen hältst, macht dich unabhängig von denen, die dir das nächste verkaufen wollen. Swadeshi in der Werkstatt: Was du selbst kannst, musst du nicht neu kaufen.

Quellen: Bundestag und Bundesrat (2026), IHK, Utopia, Freshfields (Stand 2026)

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